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Minichamps 1:18 Porsche 911 GT3 RSR Seikel 24h LeMans

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Informationen zum original Fahrzeug

Porsche  GT3 Cup



Porsche 997 GT3 R auf der Autosport International Show 2010Die Cup-Version des Porsche 997 GT3 debutierte 2005 im Porsche Supercup und wird seit 2006 auch im Porsche Carrera Cup eingesetzt.

Der Gesamtabtrieb stieg im Vergleich zum Vorgängermodell um etwa 40 Prozent, was durch eine neue Frontpartie mit verstellbarem Spoiler sowie einen 60 mm breiteren und 35 mm höher stehenden Heckflügel erreicht wurde. Durch verstärkten Einsatz von Kohlefaser-Verbundstoffen blieb das Fahrzeuggewicht bei 1150 kg. Weiterhin wurden Luftanströmung und -abführung der Kühler und Bremsen verbessert. Die Motorleistung stieg auf 400 PS bei 7300 U/min und lieferte ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern bei 6500 U/min ab. Die Höchstdrehzahl lag bei 8200 U/min. Außerdem wurde nun ein sequentielles Sechsgang-Getriebe mit Zugkraftunterbrechung verbaut. Vom stärkeren 911 RSR wurden die Radträger übernommen. Auch die Keramikbremse wurde nun verwendet. Das Fahrzeug verfügt jedoch nicht mehr über ein Antiblockiersystem, da es in GT-Rennserien, wo der 911 GT3 Cup nun vermehrt zum Einsatz kommt, nicht erlaubt ist.

2008 wurde der 997 GT3 Cup überarbeitet. Dabei wurde die Motorleistung auf 420 PS und das maximale Drehmoment auf 420 Nm erhöht. Von diesem Fahrzeug sollen 265 Exemplare gebaut werden.[1] Für die Rennsaison 2009 sollen weitere 215 Exemplare gebaut werden.

Als neue Rennversion des 911 GT3 erschien 2008 der 997 GT3 Cup S. Das Fahrzeug basiert auf dem Straßensportwagen 997 GT3 RS und ist auf das Reglement der Gruppe GT3 aufgebaut. So kann der Wagen in internationalen Meisterschaften eingesetzt werden. Die Motorleistung wurde durch eine verbesserte Motorsteuerung und eine veränderte Abgasanlage um 20 auf 440 PS bei 8000 U/min gesteigert. Das maximale Drehmoment von 430 Nm liegt bei 7250 U/min an. Im Vergleich mit dem 997 GT3 Cup hat das Fahrzeug größere und breiter Räder. Der Anpressdruck ist aufgrund eines einstellbaren Frontsplitters und einem breiteren und höheren Heckflügels größer. Das Fahrwerk ist zu einem großen Teil mit dem des stärkeren 997 GT3 RSR identisch. Der Durchmesser der 355 mm großen Bremsscheiben an der Hinterachse fällt fünf Millimeter größer aus als beim 997 GT3 Cup.[2]

Neben der Weiterentwicklung des Cup-Fahrzeugs für die Saison 2010, wurde im Januar des Jahres auch der Nachfolger des Cup S präsentiert. Diese Ausbaustufe unter der Bezeichnung 997 GT3 R geführt, ist im Gegensatz zum 996 GT3 R kein Fahrzeug der Gruppe GT2, sondern entspricht wie der Cup S dem GT3-Reglement.
 

Diesen Artikel haben wir am Monday, 16. May 2011 in unseren Katalog aufgenommen.

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